IG-Sudenburg Mitglieder stellen sich vor

Aktuelles

Sudenburg ist international!


Das ist ja fast wie im Märchen. Es sind zwar noch nicht sieben auf einen Streich, aber jetzt immerhin schon vier.
1. Streich: Am 30.03.2013 putzt die IG Sudenburg in der St. Michael Straße.
2. Streich: Am 06.04.2013 putzt die GWA Sudenburg den Ambrosiusplatz.
3. Streich:Auf Initiative von Nicole Dehnert wird am 26.04.2013 die Helmstedter Straße geputzt (siehe Artikel auf dieser Seite)
Und nun NEU:
4. Streich: Der Deutsch Aserbaidschanische Kulturverein putzt zusammen mit Anwohnern am 27.04.2013 von 10:00h bis 12:00h im Walmbergsweg/ Ecke Braunlager Straße. Ansprechpartner: Nils Assel unter MD-Nils@freenet.de 

Groß und Klein sind herzlich eingeladen, denn viele Hände machen der Arbeit ein schnelles Ende. Und reichlich Arbeit gibt es in dieser Ecke. Arbeitsgeräte werden zum Teil vorhanden sein, aber es kann auch jeder seine Lieblingsharke oder -schippe mitbringen.

SudenburgPutz

Aufruf zu mehr Sauberkeit auf Halber

Alle Eigentümer und Betreiber von Läden, Unternehmen und alle Interessierten werden gebeten, täglich mit für mehr Sauberkeit und Ordnung vor Ihren Geschäften zu sorgen. Sudenburg soll sauberer werden. Auch Hundekot ist nicht hinnehmbar. Wir wollen ein sauberer Stadtteil werden. Daher bitten wir mitzuhelfen, damit unser SUDENBURG noch schöner und attraktiver wird. Gern sind auch alle Ideen willkommen und können unter info@sudenburg.de mitgeteilt werden.
Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe.
Ihr Michael Hoffmann

Helmstedter Straße putzt sich

MDPutzlogo250SudenburgerInnen sind aktiv!
Nun hat die IG Sudenburg schon in der St. Michael Straße den Besen geschwungen und die GWA Sudenburg bereits den Ambrosiusplatz gereinigt. Doch das ist den SudenburgerInnen nicht genug! Denn nichts (nicht mal Sudenburg) ist so schön, dass es nicht noch schöner werden könnte. So sieht es auch Nicole Dehnert aus der Helmstedter Straße und ruft auf:

am Freitag den 26.04.2013 um 15:00 Uhr
in der Helmstedter Straße
(Treffpunkt Grundschule Helmstedter Straße)
den Besen für eine lebens- und liebenswertere Helmstedter Straße zu schwingen.
Sie Können sich bei Frau Dehnert voranmelden (nicoledehnert@web.de; Tel.: 0391-6106073 AB) oder auch spontan vorbeikommen. Diese private Initiative darf nicht unbelohnt bleiben. Deshalb seien Sie dabei und lernen Sie Sudenburg von seiner aktivsten Seite kennen.

2013 VkSt Interview mit IGS Vorstand Herrn Hoffmann


Hallo Herr Papritz,

ich beantworte gern Ihre Fragen :

Papritz: Herr Hoffmann, wofür setzt sich die IG Sudenburg ein?
Hoffmann: Für unseren lebens- und liebenswerten, sowie schönen Stadtteil Sudenburg, für die Verbesserung der Lebensqualität, für Sauberkeit, für Ordnung, für noch mehr Gemeinschaftssinn.

Papritz: Lebendiger Adventskalender, Weihnachtsmarkt, Straßenfest, Lampionumzug - welche Steigerungsmöglichkeiten gibt es noch für die IG an Aktivitäten im Stadtteil?
Hoffmann: Wir sind in Sudenburg schon gut aufgestellt. Es kommt dabei nicht immer nur auf Quantität, sondern auf unseren Anspruch an Qualität an. Dies gilt es auszubauen. Die bewährten Aktionen innerhalb des Jahres werden weiterhin aktiv gestaltet. Denkbar sind ergänzend weitere Aktionen, wie zum Sudenburger Grün oder Sudenburger Stuhlgang bzw. anderes mehr.

Papritz: Sie sind angetreten mit dem Konzept "24/2". Bitte stellen Sie dies einmal vor.
Hoffmann: Konzept 24/2 heißt in 24 Monaten Wahlperiode als Vorsitzender durchschnittlich je Monat 2 neue Mitglieder für die IG Sudenburg zu werben, um somit auch die wirtschaftliche Basis noch mehr zu stärken. Wir sind schlagkräftig. Wenn sich noch mehr in der IG Sudenburg, seien es Unternehmer oder auch Privatpersonen für ihren Stadtteil engagieren, dann wird noch mehr zum Gelingen beigetragen. OTTO ist auch in Sudenburg, nicht nur in der Innenstadt. Was wäre Magdeburg oder OTTO ohne Sudenburg ? Ich möchte auch, dass im Rahmen eines koordinierten Geschäftsstraßenmanagements die Halber wieder zur Flaniermeile wird, Leerstände sukzessive verringert werden und eine breite Branchenvielfalt sich noch weiter etabliert. Auch in den Nebenstraßen muss mehr investiert werden. Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ möchten wir gern auch unseren Beitrag leisten, wie Ideen für die GESTALTUNG des Eiskellerplatzes einzubringen, die dann hoffentlich zeitnah auch realisiert werden.

Papritz: Gibt es denn noch Kapazitäten, die IG ist relativ breit aufgestellt...
Hoffmann: Der Zusammenhalt und der Gemeinschaftssinn unter Gleichgesinnten in der IG Sudenburg, die alle für ihren Stadtteil „brennen“, sich einbringen, beitragen wollen, ist sehr ausgeprägt. Nun kommt es darauf an, weitere Mitstreiter zu suchen und zu motivieren, die sich gern bei mir unter Tel.01723929769 oder hoffmann@sudenburg.de melden können.

Papritz: Wie steht es um die Vorbereitungen für das Osterfest und -feuer?
Hoffmann: Es ist sozusagen angerichtet. Wir laden alle Sudenburger, aber auch selbstverständlich in unseren schönen Stadtteil Sudenburg auch alle Magdeburger herzlich zu unserem Osterfeuer und der Auflösung unseres Osterpreisrätsels am Samstag, den 30.03.2013 ab 17.00 Uhr auf den Parkplatz des Plaza-Hotels, Zugang von der St. Michael Straße ein. Es wird wieder viel geboten. Lassen Sie sich überraschen. Sozusagen : Sudenburg überrascht.

Herzlichen Dank an Herrn Papritz von der Volksstimme Magdeburg
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2013 Vorstandswahlen

Vorstand IGS 2013Es war eine Veranstaltung, die von Aufbruch geprägt war. Der bisherige Vorstand wurde überschüttet mit aufrichtigem Dank. Mir hat gefallen, dass mehrere was Anerkennendes sagten und nicht nur eine offizielle Dankesrede kam (die dann übrigens gar nicht kam, auch wenn ich gedanklich eine vorbereitet hatte).
Der ehemalige Schatzmeister Georg Heller wurde für seine besonnene und sehr übersichtliche Kassenführung gelobt, der die IG Sudenburg in finanziell sicherem Fahrfahrwasser hinterlässt. Er sicherte dem neuen Schatzmeister seine Hilfe und seinen Rat zu.



VorstandIGS2013Die ehemalige stellvertretende Vorsitzende wurde für ihre Fähigkeit gelobt, auch in hektischen Momenten den Überblick zu behalten und die erforderliche Richtung einzuschlagen. Ohne ihre zentralen Vorbereitungen zum jährlichen Hauptevent Straßenfest wäre dieses in der hohen Qualität nicht zu halten. Sie sicherte zu, auch als Beisitzerin weiterhin tatkräftig die Aktivitäten des Vereins voranzubringen.
Der ehemalige Vorsitzende wurde für seine Fähigkeit gelobt, Lücken in Planungen und Vorbereitungen zu erkennen und diese zu schließen. Auch er sicherte zu, den neuen Vorsitzenden voll zu unterstützen und somit Kontinuität in der Vereinsarbeit zu sichern.

SdJ 2012 Gröschner

SdJ 2012 Gröschner

Laudatio für Nadja Gröschner
Sudenburgerin des Jahres 2012
Ambrosiuskirche, 7. Dezember 2012, gehalten von Pfarrer Konstantin Rost

Liebe Frau Gröschner, liebe Gäste,

Napoleon und Königin Luise, Bürgermeister Popitz und Pfarrer Hesekiel –  quietschvergnügt flanierten sie alle miteinander durch den Sudenburger Sommer. Keine sechs Monate ist er nun her, der Festmarkt „1812“. Bei den eisigen Temperaturen heute hier in unserer Kirche bin ich ganz froh, dass ich diese wunderbaren Bilder rund um den sommerlich warmen Johannistag vor Augen habe. „Das neue Sudenburg lebe hoch“ – damit ging es los, der Festumzug und unser zweitägiges Fest. 200 Jahre Sudenburger Geschichte wurde lebendig und zum Anfassen – und was es da alles zu bestaunen gab! Wie man einen Korb flicht oder ein Monokel fabriziert. Wie man filzt und spinnt. Historische Straßenbahnen pendelten zwischen Sudenburg und der Altstadt hin und her. Volkslieder gabs zu hören, Akkordeonmusik und Chansons aus den zwanziger und dreißiger Jahren. Die Kirche war illuminiert, bis in die späte Nacht war Trubel auf der Straße. Ein Fest von großer Unbeschwertheit und Lebensfreude.

SdJ 2012All das haben die Magdeburger ganz wesentlich Ihnen, liebe Frau Gröschner, zu verdanken. Sie und Ihr Team von der Feuerwache haben gemeinsam mit anderen Beteiligten ganz erheblich dafür gesorgt, dass 200 Jahre (Neu) Sudenburg mit so viel Kreativität, mit so viel Stil und Feierfreude stattfinden konnte.

Wer wenn nicht Sie hätten gerade in diesem Jahr als Sudenburgerin des Jahres geehrt werden sollen? Seit vielen Jahren prägen Sie unseren Stadtteil in einzigartiger Weise. Mancher würde gar sagen, liebe Frau Gröschner, Sie sind so etwas wie das Energiebündel von Sudenburg! Und so etwas wie Sudenburgs kreatives Herz!  

Tausend Dinge könnte ich heute erzählen und werde dabei trotzdem etwas vergessen haben. Vor Augen habe ich die Ausstellung „200 Jahre Neu-Sudenburg – eine Geschichte in 200 Bildern“  in der Feuerwache. Mich hat dabei beeindruckt, wie Sie es schaffen, selbst die ungewöhnlichsten Ausstellungsstücke aufzutreiben! Dinge, die längst vergessen auf verstaubten Dachböden schlummern und seit Jahrzehnten keiner mehr zu Gesicht bekommen hat. Sie haben den Blick für die aus dem Blick geratenen Dinge. Für die Lampen aus dem Kristallpalast, für die Puppen vom Puppendoktor Koch, für die uralten Radios der Firma Montag und die Uhren von Uhren-Meyer. 

Vor Augen habe ich auch Ihre Artikel zum 200sten Jubiläum in der Volksstimme. Von den Anfängen Sudenburgs vor über tausend Jahren bis zur heutigen Zeit. Ich denke an Ihre Sudenburgbücher, die Sie gemeinsam mit Dieter Niemann verfasst haben. Und an Ihre gemeinsamen Stadtführungen. Seit 2002 lassen sich Sudenburgs Hinterhöfe bestaunen, die man sonst nicht zu Gesicht bekommt. Überhaupt – Ihre Führungen. Die sind ja mittlerweile fast schon Kult, und das nicht nur in Sudenburg, sondern in der ganzen Stadt und darüber hinaus. Ob es die Magdeburger Villen sind, die Friedhöfe , die Theater, Kinos und Varietés. Oder ob Sie als Madame Pompadour über den Fürstenwall flanieren.
Oft in einem historischen Gewand, meist mit einem hoch beeindruckenden Hut, geht es in Ihren Führungen zwar auch um Architektur und die historischen Fakten. Sie interessiert aber mindestens genauso etwas Anderes. Ein Haus, eine Villa, ein alter Tanzpalast oder ein Kino – das sind nämlich nicht in erster Linie einfach nur Gebäude. Vielmehr sind es Orte, die etwas zu erzählen haben. Orte voller Geschichten. Voll von den kleinen und großen Dramen des Alltags, traurige und lustige Geschichten. Spannend sind die allemal. Und Sie kennen all die Geschichten, die sich hinter Sudenburger und Magdeburger Häuserfronten abgespielt haben. Im Erzählen werden sie lebendig. Sie sehen nicht nur Häuser, sie sehen Geschichten. Und an der Geschichte eines Hauses die Geschichte eines ganzen Stadtteils erzählen.  
Ich glaube, dabei ist Ihnen der Blick für die Kleinigkeiten, für die Details ganz wichtig. Dabei das Verborgene zu sehen. Das nicht jedem gleich ins Auge fällt. Neugierig sein auch auf das Unspektakuläre. Im Kleinen und kaum Beachteten das Schöne entdecken. Das Ganze  verbinden Sie mit einer guten Portion Humor und der Fähigkeit, andere zu begeistern und mitzureißen. Ihre Lebendigkeit macht andere lebendig, Ihre Begeisterung begeistert.  

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Wer kann schon alles aufzählen, was hier aufzuzählen wäre? Sudenburg ohne Nadja Gröschner und das Team der Feuerwache – einiges wäre völlig anders! Hätte es die 170 Erzählcafes gegeben, die zwölf Mal im Jahr stattfinden? Würde Sudenburg in die Stadt und darüber hinaus ausstrahlen mit all seinen Konzerten, seinen Lesungen, Ausstellungen?  Wie vielen würden die durchtanzten Nächte in der Feuerwache fehlen?   
Und seit diesem Jahr haben Sie auch noch die Sprecherin der Sudenburger GWA – Gruppe inne. Nach den Turbulenzen des vergangenen Jahres, die zur Gründung einer eigenen Lemsdorfer GWA geführt haben, ist es gut, dass Sie gemeinsam mit Frau Baake-Ernst das Ganze in ruhigere Fahrwasser führen. Dass dies gelingt – davon bin ich überzeugt.

Sicher wäre noch Unzähliges zu berichten, sicher habe ich nicht alles aufgezählt – aber davon wird es hier in der Kirche auch nicht wärmer. Eine Erinnerung vom Sommer möchte ich noch erwähnen. Für mich war das einer der schönsten Momente des ganzen Festes. Der nächtliche Tanz vor der Kirche. In der Johannisnacht kam nämlich sogar Napoleon in Schwung und selbst Pfarrer Hesekiel wippte von einem Bein zum anderen. Und so viele andere auch. Sudenburg tanzte Tango - mitten in der Nacht. Mitten auf der Straße. Ein Hauch Lateinamerika  lag plötzlich in der Luft. Es sind Momente wie diese, liebe Frau Gröschner, für die wir Ihnen heute Danke sagen wollen. Es sind Momente wie diese, die Sie zu unserer „Sudenburgerin des Jahres 2012“ machen. Vielen Dank. Herzlichen Glückwunsch!

 

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