IG-Sudenburg Mitglieder stellen sich vor

 

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Sudenburger des Jahres

Unser Stadtteil lebt von den Aktivitäten der Gemeinschaft und des Einzelnen. Als Dankeschön hierfür wird in jedem Jahr der Sudenburger des Jahres gekürt. Diese Auszeichnung verdient sich, wer  uneigennützig unseren Stadtteil belebt, sich einbringt. Nicht unbedingt  laut. Gerade aus dem Hintergrund. Wer mit helfender oder leitender Hand  beiträgt unseren Stadtteil zu gestalten. So zum Beispiel hat  Dieter Käpernik diese Ehrung verdient, der seit Jahrzehnten jeden (!)  Samstag ab 18:00h in den Südturm der Ambrosiuskirche steigt und mit  seiner Posaune Turmblasmusik zu Gehör bringt.
Wer ist Ihr Sudenburger des Jahres ?

Teilen Sie uns bitte hier Ihren Vorschlag mit.
Wichtig: Geben Sie bitte auch eine kleine Begründung hierfür ab. 

Die Auswahl erfolgt durch eine Jury, die besetzt wird von den beiden Kirchengemeinden, der Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Gemeinwesenarbeit, dem Vorsitzenden der  Interessengemeinschaft Sudenburg, einem Vertreter vom  Kulturzentrum Feuerwache und Pressevertretern.

Der Termin für die feierliche Ehrungsveranstaltung wird hier im Kalender bekannt gegeben.

Sudenburger des Jahres

Der Mann mit Sinn für Kunst, Humor und saubere Straßen SdJ2010Ein Höhepunkt des diesjährigen Sudenburger Weihnachtsmarktes war die Festveranstaltung für den „Sudenburger des Jahres 2010“. Eine Jury aus dem Stadtteil hatte sich für Ronald Hadrys entschieden. Die Laudatio auf den Preisträger hielt Nadja Gröschner, Geschäftsführerin des Kulturzentrums Feuerwache. Als „Vater einer Idee, die in diesem Jahr weit über die Grenzen Sudenburgs für Aufmerksamkeit sorgte“ bezeichnete Nadja Gröschner Ronald Hadrys. Aus gutem Grund, war es doch der Eiscafé-Betreiber, der die Kunst-Spaß-Aktion „Sudenburger-Stuhl-Gang“ der IG Sudenburg initiierte. Und auch mit einem weiteren Stuhlgang ist sein Name untrennbar verbunden, mit dem der Hunde. Erst über einen Umweg als Betriebs-und Verkehrseisenbahner entdeckte Hadrys seine Liebe zur Gastronomie. Im Magdeburger Interhotel absolvierte er zunächst eine Lehre als Kellner. Seit er mit seiner Ehefrau Monika am 2. April 1978 in der Lutherstraße ein kleines Café eröffnete, ist der Ottersleber ebenauch ein Sudenburger. Fünf Jahrespäter schaffte Hadrys mit seinem Café den Sprung aus der Seitenstraße auf die Sudenburger Magistrale, die Halberstädter Straße. Nadja Gröschner würdigte in ihrer Laudatio das langjährigeEngagement von Ronald Hadrys in der IG Sudenburg: „Bei den monatlichen Beratungen sind lange Diskussionen nicht sein Ding, da verdreht er schon mal die Augen. Dafür wirft er kurz einen Vorschlag in die Runde, aus dem nicht selten ein ganz großes Projekt wird. So im Frühjahr dieses Jahres, als er die Idee aus Weimar mitgebracht hatte. Um Aufmerksamkeit zu erregen, sollten die Sudenburger Geschäftsleute vor ihre Geschäfte kunstvoll oder wenigstens originell gestaltete Stühle stellen.“Seine Idee animierte binnen weniger Wochen über 60 Händler zum Mitmachen. Einige Wochen lang verwandelte sich Sudenburg in Magdeburg slängste und vor allem originellste Stuhlmeile. Nach einem Stuhltanzrekordversuch schleckten über 100 Kinder glücklich ein Eis, gesponsert, ohne Federlesen, von Ronald Hadrys. Apropos Eis: Damit geht der „Sudenburger des Jahres 2010“ ohnehin überaus warmherzig um: Jedes Jahr dürfen auch die kleinen Läufer vom Sudenburger Straßenlauf ihre trockenen Zungen an einem Hadrys-Eis kühlen, natürlich kostenlos. Und für die kleinen Bastler auf dem Weihnachtsmarkt spendiert er jedes Jahr einen Heizpilz inklusive Gas. Unvergessen in Sudenburg bis heute seine Initiative, zehn Hundetoiletten für die Halberstädter Straße zu finanzieren. Nachdem sein Vorhaben zur Aufstellung der Toiletten in der Volksstimme angekündigt wurde, hängte ihm damals jemand eine Tüte mit Hundekot an die Tür. Statt sich darüber aufzuregen sagte er: „Das zeigt doch, wie sehr sich die Leute die Hundetoiletten wünschen. “Naja, und über sein Eis aus eigener Produktion wollte die Laudatorin nicht viele Worte verlieren: „Das kennt doch ohnehin jeder in der Stadt. Würde man einen Neustädter oder Cracauer danach fragen, was ihm bei Sudenburg spontan einfiele, würde das Café Hadrys gewiss eines der erstgenannten Begriffe sein.

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Mit freundlicher Unterstützung von Journalistenbüro CityPRESS, Herrn Jens Uwe Jahns
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