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GSM - Sudenburg

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GSM-Sudenburg
Michael Hoffmann
Geschäftsstraßenmanager
Halberstädter Str.139
D-39112 Magdeburg
Tel.: +49.172.3929769
Tel.: +49.391.72792777
eMail: gsm@sudenburg.de
Fax: +49.391.6311004
Webfax: +49.3212.1263685
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Das Immobilien- und Geschäftsstraßenmanagement Sudenburg wird im Rahmen des Städtebauförder- programms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ gefördert.

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Das Landgericht Magdeburg ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit und eines von vier Landgerichten im Bezirk des Oberlandesgerichts Naumburg, dem einzigen Oberlandesgerichtsbezirk des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Es hat seinen Sitz in der Landeshauptstadt Magdeburg.
Gerichtsbezirk: Der Gerichtsbezirk des Landgerichts Magdeburg umfasst die Bezirke der Amtsgerichte Aschersleben, Bernburg, Halberstadt, Haldensleben, Magdeburg, Oschersleben, Quedlinburg, Schönebeck und Wernigerode.
Gerichtsorganisation: Dem Landgericht Magdeburg steht seit Anfang Juni 2007 Sigrid Jaspers vor, die erste Präsidentin des Landgerichts. Sie folgt dem ersten Nachwendepräsidenten, dem jetzt pensionierten Dr. Peter Bosse. Die Rechtsprechung ist den einzelnen Kammern des Gerichts als Spruchkörper zugewiesen, soweit diese nicht durch Einzelrichter repräsentiert werden.
Das Landgericht Magdeburg war das erste Landgericht der Bundesrepublik Deutschland mit einem Internetauftritt.
Gerichtsgebäude: Das Landgericht befindet sich in einem Justizgebäude in der Halberstädter Straße Nr. 8 im Magdeburger Stadtteil Sudenburg.
Der im Stil des Historismus gehaltene Bau entstand zwischen 1900 und 1906 nach Plänen des Regierungs- und Baurats Angelroth und Paul Thoemer. Er bestand ursprünglich aus zwei vierstöckigen Gebäudeflügeln die mit Eckrisaliten einen schon pompösen Mittelteil einschlossen. Der Mittelteil wurde von zwei 50 Meter hohen Türmen eingefasst. Die Fassade bestand aus Werkstein.
Im April 1945 wurde das Gebäude durch Artilleriebeschuss von bei Ottersleben befindlichen US-amerikanischen Truppen schwer beschädigt. Der Mittelteil und der Nordflügel wurden vollständig zerstört. Während des Bestehens der DDR ist die Fläche lediglich grob geräumt worden. Erst im Jahr 2001 erfolgte eine Bebauung an der Stelle der zerstörten Gebäudeteile. Wurde zunächst über einen kompletten Wiederaufbau nachgedacht, konnte über verschiedene, von finanziellen Zwängen diktierte Abstufungen dieser Idee (z.B. Zweckgebäude hinter originalgetreu rekonstruierter Fassade), letztlich nur eine gesichtslos-auswechselbare, glasbetonbestimmte Form verwirklicht werden, die an das historische Erscheinungsbild des Gebäudes erinnert. Dieser Zweckbau gibt insbesondere dringend benötigten Sitzungssälen Raum. Er ist nahtlos an den alten Gebäudeteil angeschlossen, in dem besonders das liebevoll rekonstruierte Haupttreppenhaus Beachtung verdient.
Vom 1. Dezember 1932 an war Friedrich Weißler für einige Monate Landgerichtspräsident, bevor er von den Nationalsozialisten abgesetzt wurde. An den 1937 im KZ Sachsenhausen ermordeten Weißler erinnert eine 2006 im Landgericht enthüllte Gedenktafel. Seit dem 19. November 2008 ist das Gebäude als "Friedrich-Weißler-Haus" nach ihm benannt.

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